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Unvergessen

DAGUR

Für immer

Du gütiges Schicksal, das du mir diesen Hund gesandt hast! Ich will dir von ihm erzählen. Du schicksalhafter mir geschenkter Hund, ich will dir von meiner Liebe erzählen. So wie wir es so oft getan haben, während wir aneinandergeschmiegt saßen. Ich erzählte dir, wie lieb ich dich habe – „...so lieb, so lieb!“ – und du lecktest mir Hand, Bein oder Wange.

Dreizehn Meter im Tierheim Nagykanizsa. Bellen und Springen überall, Seelen, die um Gesehenwerden flehen. Und im Augenwinkel ein schwarzer Schatten. Versonnen schnüffelnd, einen Moment froh mit sich auf dem Fleckchen Grün, in das die Hunde durften, wenn die Pfleger gut aufgelegt waren, Zeit hatten und an sie dachten. Ein Augenwinkelblick, ein Wenden des Gesichtes in die Richtung jenes Schattens und ich wusste, wer du bist. Dass du es bist, immer warst und immer sein würdest.

Als hätte ich dein Urbild schon immer in mir gehabt, trafen unsere Seelen einander, mein Hund, mein Herz. Wir gingen zu dir, wir gingen mit dir. Wie glücklich du schwingenden Schrittes am Seitenstreifen der Straße entlang rochest, wie innig du dich bald an das Bein deines Herrn in spe lehntest! Wie andächtig du dich von uns striegeln ließest. Wie geduldig du dich ins Auto heben und wie duldsam du dich dreizehn Stunden ins Unbekannte fahren ließest. Und immer hatten der Herr oder ich eine Hand an deiner Flanke, deinem Ohr, deinem Rücken, um dich zu streicheln und dir zu sagen, dass das Unbekannte ein Schönes für dich werden sollte.

Und dann warst du da. Du, von dem die Tierheimleiterin mahnend gesagt hatte: „Der braucht keine Menschen!“. Du, über den sie sich so täuschte. Du, der du niemals Menschen hattest, die dich liebten. Du, dem eine Kette so tief in den Hals geschnitten hatte, dass fingerbreite weiße Narben rund herum geblieben waren. Du, der du sechs Jahre nur Beton und Dreck und Hunger und Kälte und manchmal ein Stück ersehnte Schnüffelwiese im Tierheim gekannt hattest. Du, mein Hund, mein Herz, mein Dagur, warst so bereit für deine Menschen, deine Herrn. Du machtest andächtige Schritte in deinem neuen Heim. Besahst jedes Zimmer, berochst jede Ecke, trankst aus dem Klo. Und dann kamst du zu dem Herrn und mir, die wir still im Flur gestanden hatten, und sahst uns an. Du legtest dich auf den Rücken und botest uns deine Kehle. Kein Wort hatten wir gesprochen, keine Geste vollführt. Und du hast doch alles verstanden, alles. Und hast dich entschieden. Schenktest uns deine Liebe, legtest dein bares Vertrauen vor uns hin, übergabst uns dein Leben.

Niemals wieder hast du auf dem Rücken gelegen. Nicht beim Schlafen, nicht beim Spielen, nie. Du hasstest es, auf dem Rücken zu liegen. Jenes einzige Mal hast du es getan, für uns, aus freiem Willen einer freien Seele, die sich binden wollte an Menschen, die sie von dem Leid des Vergangenen befreien, frei lieben wollten. Du gabst dich uns, so als kenntest du uns wie wir dich seit je, seit Anbeginn der Liebe selbst. Und ich nahm sie auf, die Verantwortung, die du mir in die Hand gabst. Alles geben wollte ich. Alles. Lernte deine Seele erspüren, lernte deine tiefe, ernste, stolze, hingebungsvolle Einzigartigkeit kennen.

Du gütiges Schicksal, das du uns Glück lehrtest! Du glücklich Werden lernender und es mich lehrender Hund! Dein in dir zufriedenes Dich-Laben an dem, was dein neues Leben wurde. Frohes Zutrauen darauf, dass für dich gesorgt sein würde. Dein sich erschließendes Zugehörigkeitsgefühl. Dein sich öffnender Blick. Der erste Freudenhüpfer, danach dich einholende Scham. Irgendwann der hundertste Freudenhüpfer und die Scham längst vergessen: fortgeliebt. Unsere endlosen Spaziergänge in deinem schwingenden Schritt. Unerschöpfliche Immerfreude des Schnüffelns, deine begleitete Freiheit an der Seite deiner Herren. Unerschöpflicher Segen deiner Hundeliebe in meinem Herzen, meine von dir beschirmten Schritte aus dem Dunkel meiner Vergangenheit heraus. Bergen, Schmiegen, Schlecken, Aneinanderliegen. Endlich wissen, was du fressen magst. Alles geben, alles empfangen. Zanken, Schnauzenkräuseln, schlecken, vertragen. So viel Vertrauen, so viel Wärme. Auch als dein Herr auszog, uns aber nahe blieb, bei dir blieb, weil er dich so liebt. Innigste Verbindung. Du schläfst, schaust auf, deine Augen suchen mich, unsere Blicke treffen sich und du schnaufst erleichtert und schläfst weiter. Heilende Seele, sich hervor wagende Lebendigkeit, deine, meine. Unsere einander rufenden, spiegelnden, berührenden, umfangenden Seelen. Liebe, so viel Liebe, mein Hund, mein Herz, mein Schatz. Wir haben es so gut gemacht, wir haben einander ganz gemacht. Unsere drei Jahre Glück.

Und dann jener Winter. Der Zufallsbefund: Veränderungen an deiner Prostata. Zweitmeinung, Gedanken, Erwägen, Ausser-mir-Sein, Verzweifeln. Alles-geben-Wollen. Vor Verantwortungsgefühl blind werden, Bauchgefühl überhören, mich für das Vernünftige entscheiden. Deine Kastration. Und nach zwei Tagen die Katastrophe. Schmerzen, Hunger, Schwäche, Unruhe, durchwachte Nächte, Hecheln, Um-Hilfe-Ersuchen und Ringen. Hilfe, die dir, die uns niemand mehr geben kann. Keinen Tag waren wir mehr glücklich seither, mein armer Hund, mein blutendes Herz. Wenige Tage lagen zwischen „Hui, der ist noch ein ganz Junger, gell?“ „Nein, der ist schon elf!“ und „Oh weh, der ist aber schon arg alt, oder?“ „Nein, der ist erst elf, aber...“ Schließlich habe ich nur noch traurig gesagt „Ja.“ Und still und bitterlich geweint, wenn die Passanten ein paar Schritte fort waren. Spazieren Schleichen in deinem gequälten Passgang. Niemals habe ich und niemals werde ich mir das vergeben.

Wir beide litten elendiglich. Ich ging an den Rand unser beider Kräfte und darüber. Und es durfte so sein, denn wir liebten einander. Eineinhalb Jahre, mein geliebter Hund, mein leidend Herz. Du gütiges Schicksal, was hast du mich durch deine grausamen Prügel gelehrt! Doch du grausames Schicksal, warum hast du meinem Hund das angetan? In allem habe ich meinen Sinn gefunden, aus allem Hingabe, Alles-geben-Wollen und Liebe, so viel Liebe geschöpft. Aber doch nicht du, mein Hund. Du trankest so viel Leid, Leid, Leid. Und deine Augen suchten meine und fragten mich: „Warum“. Und ich konnte nur sagen: „Ich weiß es nicht, aber ich liebe dich.“ Und dein Kopf sank erleichtert und ermattet nieder und du schliefst. Manchmal. Und manchmal musste ich sagen: „Ich weiß es nicht und ich kann dir nicht helfen, bitte leg dich hin und schlaf!“ Und du irrtest weiter in der Wohnung umher, nachts um halb drei, bis ich doch mit dir vor die Tür ging, in der Hoffnung, dass du bald deinen Haufen machen und dann erleichtert und ermattet schlafen können würdest.

So viel musste ich dir antun, damit dein Leid möglichst gemindert wurde und um nicht zugrunde zu gehen. Dir Medikamente hineinzwingen, Dich objektiv „genug“ füttern und doch sichtlich hungern lassen. Mich gegen deine Unruhe taub machen, wenn ich wusste, dass ich sie nicht lindern konnte. Doch noch immer war so viel lebendige Liebe in dir, so viel Kampf dem Leid zuwider, du tapferer Kerl. Du wolltest leben. Und so viel habe ich dir angetan, um auch ein wenig leben zu können. Dich tage- und nächtweise zu deinem Herrn geben, dich wieder holen, dich allein lassen; dich mitnehmen, wohin du nicht willst. Ich versuchte, manchmal erfolgreich, glücklich zu sein, trotz deines Leids. Glücklichsein ohne dich war Glücklichsein mit halbem Herzen. Und die andere Hälfte schmerzte. Immer. Und immer, immer liebtest du mich. Und immer flehte ich um Verzeihung, die du mir nicht geben konntest, weil du nicht wusstest, dass es etwas zu verzeihen gab. Mich im Angesicht deiner unendlichen Liebe schuldlos und doch ob der Last meiner in bester Absicht erwirkten Untaten unentschuldbar fühlen – das ist wie Klingen in der Seele, die das Schicksal dreht, mein Hund, mein Herz, mein Schatz.

Schwach und schwächer wurdest du und dicht und dichter zog sich die Schlinge um unser beider Hälse. Nur falsch handeln konnte ich. An jeder Wegscheide stand meine Verantwortung für dich Pate für die ringend erwogene am wenigsten schlechte Entscheidung. Und nur zwei Wünsche hatte ich: Dass ich bar jeden Zweifels wissen dürfte, wann es so weit sein würde, dich einzuschläfern. Dich umzubringen. Und dass du dich geborgen, gehalten und nicht allein fühlen mögest, wenn du gehst. Dass du von dieser Welt und in den Tod hineinscheiden dürfest, wissend, dass du geliebt bist.

Der erste Wunsch wurde erfüllt. In der Nacht vorher habe ich nicht geschlafen. Ich dämmerte mit einem Lied im Ohr, das den Titel „Forever for now“ trägt, und warf meine Seele in die Zuflucht, die die Unfassbarkeit dessen, was zu groß für uns ist, aufspannt. Unfassbar, dass dieser herauf dämmernde Tag dein letzter, dass in wenigen Stunden dein so schwer gehender und gegen vier Uhr morgens endlich von Stöhnen, Hecheln und Röcheln in stillere Züge übergegangener Atem nie mehr über die Haut meiner Wangen oder meiner Hände streichen würde. Für immer jetzt…, es ist und muss so bleiben, dass du in meinem Leben bist, eine andere Art zu sein, gäbe es nicht für uns. Zugleich schritt die Zeit voran, um neun konnte und würde ich den Tierarzt anrufen. Deinen Tod bestellen. Das Letzte, was zu tun bleibt, wenn ich nichts mehr für dich tun kann. Alles, alles, alles, alles wollte ich tun für dich, mein geliebter Hund, alles und mehr. Jetzt, für immer. Nichts vermochte ich mehr, als bei dir zu sein. So wie es dein Herr war, der die letzten beiden Nächte bei uns, neben dir schlief.

Man sagt „erlösen“ dazu. Als nähme das Töten das Leiden weg und ließe dich zufrieden und froh und befreit zurück. Aber so ist es nicht. Das Töten nimmt dich weg und damit auch das Leiden. Es nimmt dir alles und es gibt dich dem Nichts, in dem es kein Leiden gibt, aber auch kein Freuen. Dass Töten Erlösen sei, das können vielleicht Menschen glauben, die von ihrem Leid abstrahierend noch wissen, wie es war, und sich vorstellen, dass es jenseits des letzten Tores wieder so werde. Und auch Menschen ohne Jenseitshoffnung, die wissen, dass es kein Leben ohne Leiden mehr gibt, können sich den Tod wünschen. Menschen wünschen und hoffen und wissen.

Doch du, mein Hund, du wolltest nicht sterben. Für dich gab es einzig das Jetzt, für immer das Jetzt. Ja, du wolltest, dass ich dir das Leiden wegnehme, du sahst mich an und sagtest: „Hilf mir!“ Aber du meintest nicht „Töte mich!“. Dass dir zu helfen dich zu töten bedeutet, das hoffte nur ich. Aber ich wusste und ich weiß es nicht. Niemand nimmt diese zermalmende Schwere weg von mir, nichts zu wissen und doch handeln zu müssen. Einzig ich weiß: das Töten nimmt dich mir und dir mich weg, es lässt mich alleine und befreit zurück.

So grausam diese letzten Stunden. Deine Tabletten mochtest du nicht mehr nehmen, und hattest sie doch bis gestern Abend so gerne gemocht. Ein letztes Mal vor die Tür – du konntest nicht mehr gehen. Und doch hattest du deinen Urin gehalten, du so Tapferer, bis wir dich vor die Tür getragen hatten. Wir setzten dich ab, in der Hoffnung, du könnest mit Hilfe ein paar Schritte tun, aber du machtest nur einen See, dort wo du saßest, und die Nachbarin schimpfte. Grausam, dass kein Schritt mehr gelingen wollte. Grausam, dass die Menschen, die uns sahen, wussten, dass du todgeweiht warst, dass sie dich tot sahen, wo du noch so ringend am Leben warst und leben wolltest. Grausam, dass du nicht mehr wusstest, wie du liegen solltest, dort auf deinem Lieblingsplatz am Fenster, wo du so oft schnaufend vor Zufriedenheit nach so mancher schweren Nacht in der Sonne schliefest. Grausam, dass ich aufstand und mit ruhiger Stimme erbat, dass der Tierarzt bald kommen möge, damit ich noch Zeit haben würde, mich von deinem toten Leib zu verabschieden, bevor ich ihn fortgeben musste – all das, während du noch am Leben warst.

Du trankest aus meiner Hand. Ich weiß, wie du in die Leere schlecktest, wenn du Durst hattest, und ich wusste, dass du trotzdem manchmal nicht trinken konntest. Dann benetzte ich meine Finger und hielt sie dir hin und während du sie ablecktest, senkte ich sie ins Wasser hinunter, das ich auf Schnauzenhöhe hielt, damit deine Zunge den Wasserspiegel finde. Dann trankst du. So auch an diesem Morgen. Und ich wusste, du würdest in ein paar Stunden keinen Durst und gar nichts mehr fühlen und würdest auf die Matte pinkeln, wenn deine Muskeln im Tod erschlaffen. Ich weiß, dass ich dann das Handtuch, das neben dir lag, verwenden würde, um den Boden zu säubern. Wenn du tot sein würdest.

So verlebten wir deinen letzten Morgen, saßen bei dir, sangen für dich und für uns, und ich wusste, ich dürfte dich nicht an mich reißen und halten und streicheln, weil du lieber ein wenig für dich bist, wenn du so schautest wie da. Alles, mein Hund, alles wollte ich für dich tun. Und irgendwann kam der Anruf, der Arzt sei unterwegs, und irgendwann hörte ich ihn im Flur heraufkommen – dein Herr hat ihn unten in Empfang genommen, damit er nicht klingeln musste und dich aufschreckt. Irgendwann bemerktest du, dass ein Fremder im Zimmer steht und recktest matt und mit Verstehens- und Lebenswillen deinen Kopf, aber er war schon da, hier, und er hielt dir die Hand hin und sagte „Hallo Dagur.“. Dann stach er dir die Narkose in den Nacken und du schriest auf. Und ich schrie stumm in mir, weil ich mir doch immer gewünscht habe, dass das letzte, was du erfährst von dieser Welt, das Zuströmen von Liebe und nicht das Zufügen von Schmerzen sein möge. Bald sank dein Kopf auf meine Hand und dein Atem wurde ruhig. Deine Augen zuckten wie wach, wenn ich über deinen Kopf streichelte und meine Hand an deine Nase legte, damit du mich riechen könnest und wissest: Ich bin da. Hörtest du mich noch, wie mein Herz rief: „Ich wollte es nicht, ich will es nicht und ich bitte dich, mir zu verzeihen“ und meine Lippen flüsterten „Ich habe dich so lieb, so lieb.“, immerfort, damit du es mitnehmen mögest? Und dann stach er die Spritze in dein Herz und es schrie nur noch in mir und hörte mich selbst nicht mehr, weil ich für dich noch einmal stark sein wollte, alles sein wollte für dich, mein Hund, damit du gehalten gehen könnest. Deine Augenlider zuckten nicht mehr, dein Zwerchfell krampfte, einmal, abermals, du machtest, als würdest du husten. Atemreflexe. Leiden? Todeskampf? Leid als letzter Gruß der Welt? Mein zweiter und höchster Wunsch – unerfüllt auf ewig?

Mein Hund, mein Herz, mein Freund, gleich ist es vorbei. Du lagst zwischen meinen Beinen, in meinem Schoß, wie so oft, als wir zusammen auf dieser Matte am Himmelsfenster saßen. Und mir war, als durchströme es mich von unten her und ich hielte dich und ich sah, dass dein Blick nun leer war. Das Krampfen deines Brustkorbs verebbte, noch einmal, schwächer… das letzte Mal? Als der Arzt das Stethoskop an dein Herz führte und nickte, sah ich dich an und alles in mir weinte und etwas sagte leise und klar: „Jetzt bin ich dich los“ und ich konnte nichts dagegen tun, nichts gegen den Allschmerz und nichts gegen jene Stimme.

Es tut mir so Leid. So unendlich Leid. Unauslöschbar Leid. Jetzt für immer, so Leid. Dass diese Stimme nach viereinhalb Jahren Alles-geben-Wollen und eineinhalb Jahren daran Scheitern auch da ist. Dass Alles-geben-Wollen in Alles-Nehmen mündete. Dass dein irdisches Leben so voller Leiden war und dass ich, die im Begriff war, alles zum Guten zu wenden, deinen Niedergang mit meinen unwillentlich falschen Entscheidungen flankierte. Ach mein Hund, mein Herz! Nichts mehr konnte ich dir geben als meine Liebe und dieses Alles-geben-Wollen, mein Versagen und meine Fürsorge, die so fehlbar war. Und es bleiben mir diese Liebe, und das Nichts-mehr-tun-Können und das so schneidende Gefühl von Schuld. Und einzig hält mich die verzweifelte, bittere Hoffnung, dass du all dies gespürt, längst und für immer gespürt haben könntest. Die Hoffnung, dass deine Entscheidung, dich mir als deiner Herrin anzuvertrauen, damals, als du auf dem Rücken lagest und mir deine Kehle botest, auch die Möglichkeit meines Versagens umfasste. Und dass deine Liebe für mich als die, die dich liebt, auch die Fehler umschließt, die ich bei dem Wahrnehmen der Verantwortung für dich machen würde.

Unsere Liebe und dein Vertrauen, sie bleiben mir. Und ich, ich bleibe mir. Ich, in die du dich eingeschrieben hast, weil ich unter deiner Liebe werden konnte, was ich bin. All das in mir: So viele durchweinte und durchzweifelte Abende, so viele stumme und brüllende Schreie – und du schläfst ruhig daneben, so dass auch ich endlich Ruhe finden kann. So viel Ringen und so viel Unvermögen und Trostlosigkeit – und du kommst und legst dich zu mir, so dass ich wieder weiß, warum es sich zu leben lohnt. So viel Einsamkeit und Angst und Nacht – und du weckst mich am Morgen, weil zusammen Spazieren Gehen das Schönste auf der Welt ist, so dass ich weiß, dass ich immer wieder glücklich werden kann. Und nun mein Hund, mein Herz, mein Schatz? Schläfst du neben mir, kommst du zu mir, weckst du mich? Weißt du, dass ich dich liebe, für jetzt und für immer? Kann ich ganzen Herzens glücklich werden, ohne dich, durch dich, deinetwegen, weil es dich gab?

Du gütiges Schicksal, das du mir diesen Hund gegeben hast, das du ihn mir nahmest, kannst du bitte nun diese meine Liebe nehmen und sie ihm geben? Und kannst du mich in deine Arme nehmen und mich halten, bis ich ausgeweint habe, und wieder und wieder, wenn ich wieder und wieder zu weinen beginne? Du gütiges Schicksal, kannst du ihm sagen, dass es all die Last, die ich für ihn länger und schwerer trug, als ich ertrug, und all die Hilflosigkeit, wider die ich mich für ihn stärker und entschiedener aufrecht hielt, als ich es aushielt – dass sie es waren, die mich manchmal ungehalten und manchmal abweisend sein ließen und nun befreit sein lassen? Und dass es aber meine Liebe ist, die währenddessen immer da war und immer da sein wird, die länger und schwerer und stärker entschiedener ist als alles sonst? Und du gütiges Schicksal, kannst du mir sagen, dass er das weiß und dass von alledem nur die Liebe bleibt, unsere Liebe, die uns fortdauernd verbindet? Du gütiges Schicksal, hast du mir meinen höchsten Wunsch erfüllt?

Du gütiges Schicksal, das du mir diesen Hund gegeben hast, ob du dies vermagst oder nicht – ich will dir danken. Du schicksalhaft mir geschenkter Hund, ich will dir danken. Und ich will dir fort und fort von meiner Liebe erzählen, während meine Seele an deine geschmiegt ist, für immer.
*

Tierheimleben in Not e.V., die vertrauenswürdige Organisation, die uns auf Dagur aufmerksam machte und viele viele Herzenshunde vermittelt, findet sich hier https://www.tierheimleben-in-not.de

Hundehymnen auf Dagur aus schönsten Tagen sind

hier https://www.pelz-war-leben.info/aus-der-woche-gegriffen/hundetag/

und hier https://www.veganblog.de/haustiere/der-beste-freund-des-menschen-wartet-im-tierheim/

zu lesen.

SNÜF

Snüf wurde am 20. Juli 2005 geboren. Ihr erstes Herrchen, ein Landwirt in Ostfriesland, hatte Snüf zum Trost und auch als Seelenhilfe bei der Bewältigung des Verlusts seiner im Jahr 2005 gestorbenen Ehefrau liebevoll gedient. Leider ist ihr Herrchen dann im Jahr 2014 mit nur 69 Jahren gestorben. Somit war Snüf ohne Herrchen und wurde 6 Wochen in einer Tierpension betreut und über die Home-Page "Münsterländer in Not" an uns, der Familie Helli und Diethelm Mutzke nach Singen, vermittelt. Am 8. Februar 2014 haben wir dann Snüf aus Leer nach Singen überführt. Snüf war ein Traum von Hund. Einfach nur schön zum anschauen und lieb zu haben. Sie war eine sehr zarte und klein gewachsene liebe kleine Münsterländerdame. Von der 1. Stunde an suchte sie unsere Nähe und wollte am liebsten auf dem Schoß ihres neuen Herrchens Platz nehmen und einfach nur schmusen. Das hatte sie sicherlich auch bei ihrem Herrchen in Leer so gemacht.

Leider hatte Snüf schon vor der Übergabe in unsere Familie einen entzündeten Zeh, was uns aber als in Heilung angegeben wurde. Diese Entzündung stellte sich aber nach einer Röntgenuntersuchung als Krebsbefall der linken Zehe des rechten Hinterlaufes dar. Hier konnte nur noch eine Amputation der befallenen Zehe Abhilfe schaffen. Dieses hatte Snüf dann auch tapfer überstanden und war nach einigen Wochen wieder voll in Aktion.

Da sich der Krebs gemäß des Laborbefunds als extrem aggressiv zeigte, war die Bestürzung und Sorge doch sehr groß. Haben sich Metastasen gebildet, wird Snüf Glück haben? Wir haben voll an das Gute geglaubt, und Snüf ganz und gar an uns gebunden und ihr ein langes Leben bei uns gewünscht. Gemeinsam erlebten wir mit Snüf viele Stunden im Haus, im Garten, in der weiten Feldmark und in den schönen Wäldern.

Doch dann kam die Gewissheit. Die Metastasen hatten die Lunge von unserer Snüf befallen und es dauerte nur noch wenige Wochen, bis wir sie am Sonntag, den 20. September 2015 als Notfall in der Tierklinik in Villingen abgegeben haben. Am nächsten Tag mußte sie eingeschläfert werden. Unsere ganze Familie war zum Abschied nehmen dabei.

Snüf schaute uns noch einmal für ihre schöne Zeit bei uns dankbar an. Dann ist ihre liebe Seele von uns gegangen. Das hatte uns allen sehr, sehr weh getan.

Nun hat Snüf auf dem liebevoll angelegten Tierfriedhof in Singen ihre letzte Bleibe bekommen. Der Abschied wurde sehr einfühlsam von Frau Birgit Hafner vorbereitet und durchgeführt. Das hat unserer ganzen Familie sehr gut getan.

Wir werden Snüf nie vergessen.

Diethelm Mutzke

RONNY

Mein süßer Ronny, nachdem ich 2012 Deinen Bruder Chico zu Grabe tragen mußte, habe ich Dich drei Jahre später, 10 Tage vor Deinem 16. Geburtstag, verloren.

Ich erinnere mich noch wie ich gelitten habe, weil Du viel gehustet hast, einen Tumor in Deiner Lunge entdeckt wurde und es Dir zum Schluß so schlecht ging, daß ich Dich einschläfern lassen mußte, um Dich von Deinen Qualen zu erlösen. Du fehlst mir überall. Im Auto, Du saßest immer hinten und hast Deine Pfötchen auf die Fahrersitz-Lehne gelegt und überall Zuhause. Gerne erinnere ich mich an die schönen Momente, wenn Du mit Deinem Hölzchen gespielt hast. Du warst so unendlich treu und anhänglich und hast mir viel Freude bereitet. Die Zeit nach Deinem Tod war sehr schwer für mich.

Zwischenzeitlich hat die große Lücke in meinem Herzen ein kleiner 12jähriger Vierbeiner, dem ich ein neues Zuhause geben konnte, wieder etwas ausgefüllt. Aber Euch beide, Dich und Chico, werde ich nie vergessen und immer in meinem Herzen tragen.


(Ronny 01.04.99 - 24.03.15)

MUKI

Bevor Du, kleiner Muki, in mein Leben kamst, waren meine Tage gefüllt bis zum Rand und doch völlig inhaltlos. Du warst einer von dreien Deiner Art und übrig geblieben, weil Dich angeblich keiner wollte. Aus Angst, Du könntest mir während der Fahrt ins Lenkrad springen habe ich Dich damals im Kofferraum nach Hause gebracht. Ich habe Dir im Esszimmer Deine Ecke eingeräumt mit immer offenem Käfig, viel Heu und frischem Löwenzahn.

Innerhalb kurzester Zeit wurdest Du von einem Hasen, der mir womöglich ins Lenkrad springt, zur großen Liebe meines Lebens. Du liefst mir hinterher, kamst morgens sogar ins Schlafzimmer gehoppelt, um Deine Schmuseeinheit abzuholen. Abends hast Du schon an der Wohnzimmertür gekratzt um gemeinsam mit mir den Abend vor dem Fernseher zu verbringen. Natürlich lagst Du neben mir auf dem Sofa, hast Dich an mich oder auf meinen Schoß gekuschelt und hast Dich streicheln lassen bis meine Hände von Deinem weichen Angorafell ganz trocken waren. Wenn ich mit meinem Freund vom Einkaufen kam, kamst Du gerannt und wolltest sehen, was wir Dir mitgebracht haben.

Leider war unsere gemeinsame Zeit nur von kurzer Dauer. Du bist nach zirka zwei Jahren an Entwässerungs- in Verbindung mit Herztabletten gestorben. Die Lücke, die Du hinterlassen hast war rießig und hat sogar unsere Partnerbeziehung so verändert, daß sie nie mehr wurde wie zu der Zeit, als Du da und unser Kind warst. Noch heute steht Dein Bild auf meinem Nachttisch, noch heute spüre ich die Liebe zu Dir und Deine Liebe zu mir. Ich habe lange gebraucht, um Dich loszulassen und über den Schmerz hinwegzukommen. Ersetzen konnte Dich nichts und niemand. Bis heute nicht. Ich widme Dir diesen Platz auf der Seite des Tierfriedhofs, weil ich die Liebe in meinem Herzen für Dich mit anderen teilen will. Eines Tages werden wir uns wiedersehen.

(Muki 1999 - 2001)

HANNIBAL

Hannibal

+11.02.2016

Im Jahr 2002 streifte ich durch ein Tierheim auf der Suche nach einem neuen Weggefährten. Ein Kater sollte es sein. Da kamst du angelaufen, hast dich hinter den Gitterstäben von deiner besten Seite präsentiert. Eigentlich wollte ich dich zuerst nicht, denn sooo schön fand ich dich gar nicht. Doch du gabst mir schnell zu verstehen: Es kann nur einen geben, also nimm mich!

So kamst du zu mir. Als Wohnungskatze. Du warst geschätzt ungefähr 4 Jahre alt. Scheu, verschreckt und kämpferisch hast du dich gezeigt. Nur mit Handschuhen konnte ich dir näher kommen! Doch im Laufe der Jahre hast du dich zum wahren Schmusekater entwickelt und Vertrauen gefasst. Kein Ort ohne dich. Das Sofa, der Küchentisch, der Schreibtisch. Immer warst du an meiner Seite. Freude hattest du, als du Freigänger wurdest und einen Garten und eine neue Umgebung erkunden konntest. Jeden Tag hast du gewartet, wenn das Auto in den Hof fuhr und bist eilig mit ins Haus gerannt.

Tapfer warst du bis zum Schluss, als deine Kräfte dich verliessen. Kämpfen wolltest du, als ob du nicht gehen wolltest! Doch dein Körper hatte keine Kraft mehr. 18 lange und stolze Jahre warst du bei mir, bedingungslose Liebe hast du mir geschenkt.

Dafür danke ich dir! Ich werde dich nie vergessen!

(Hannibal 1998 bis 2016)

SOCKE

Wir haben Socke im Oktober 2013 aus dem Tierheim Singen mitgenommen. Es war sofort Liebe auf den ersten Blick. Er saß ganz ruhig auf einem kleinen Kratzbaum und lies sich sofort streicheln. Mit seinen wunderschönen Augen blickte er uns an.

Socke fühlte sich auch sofort in unserer Wohnung wohl. Jeden Morgen schrie er um 5 Uhr nach seiner Mama und seinem Papa, weil er Hunger hatte. Jeden Nachmittag begrüßte er uns, wenn wir nach Hause gekommen sind. Und jeden Abend lag er mit uns im Bett und schnurrte zufrieden.

Socke hat es geliebt aus dem Fenster zu gucken und die Vögel zu beobachten. Vor den Meerschweinchen ist er aber lieber weggerannt und hat sie von oben von seinem Kratzbaum angeschaut.

Durch Krankheit haben wir ihn im Juni 2016 verloren. Wir vermissen ihn jede Sekunde. Ohne ihn fühlt sich alles so leer an.

Sternchen

Sternchen kam als “Scheidungskind” zu mir. Ihr ehemaliges Herrchen hatte aus beruflichen Gründen keine Zeit mehr für die Kleine und da ich im selben Haus wohnte, konnte sie zumindest, was den Freigang anbelangte, in ihrer gewohnten Umgebung bleiben. In der Nachbarschaft ging es ihr nicht gut, sie wurde davongejagt, geschlagen, getreten und mit Wasser übergossen. Aus diesem Grund war sie fremden Menschen gegenüber zunächst sehr scheu, was sich manchmal leider auch in Aggressivität mir gegenüber auswirkte. Mit viel Geduld und Liebe gewöhnten wir uns aneinander. Sie entwickelte sich zu einer richtigen Schmuserin, legte ihre Scheu fast vollkommen ab und wir wurden ein perfekt eingespieltes Paar, welches viel voneinander lernte. Die ehemalige Freigängerin gewöhnte sich an ein Leben in der Wohnung mit kontrolliertem Freigang. Das bedeutete, ich begleitete mein Sternchen nach draußen, vermittelte ihr Sicherheit und sie dankte es mir damit, dass sie sich nie weit vom Haus entfernte, ihren Freigang genießen konnte und nach und nach eine total entspannte Katze wurde.

Leider bleiben auch unsere Lieblinge nicht von Krankheit verschont. Im Alter von 14 Jahren wurde bei Sternchen eine schwere Herzerkrankung festgestellt. Die Folge davon war Wasser in der Lunge. Mit Medikamenten konnte sie jedoch ganz gut leben, auch wenn es mir am Anfang oftmals große Mühe bereitete, ihr diese erfolgreich zu verabreichen. Die Diagnose bedeutete für mich leider auch ein Abschiednehmen auf Raten, was viele schlaflose Nächte und Tränen zur Folge hatte. Ich versuchte die Zeit, die mir mit Sternchen noch blieb, bewusster zu erleben und zu genießen. Gerade die letzten Monate ihres Lebens ist mir das gut gelungen und ich kann mich nur bei dieser einmaligen, liebenswerten Seele bedanken, dass sie in mein Leben getreten ist und wir uns gegenseitig, 12 Jahre lang, durch Höhen und Tiefen begleitet haben. Was mir dieses kleine Lebewesen gegeben hat ist unbezahlbar und deswegen vermisse ich sie so sehr. Die Leere, welche sie hinterlassen hat, ist enorm und sehr schmerzhaft. In meinen Erinnerungen lebt mein Sternchen weiter und irgendwann steht sie auf der anderen Seite der Regenbogenbrücke hält inne und sieht gespannt auf, dann rennt sie los und nimmt mich in Empfang ...!

Sternchen, gestorben am 14. November 2016

MIA und MORITZ

Im Mai 2003 habe ich meine beiden Katerle bekommen. Ich habe sie Max und Moritz getauft. Nach nur 13 Monaten ist mir der Max genommen worden. Moritz war anderen Katzen gegenüber immer unterwürfig gewesen. Dadurch hat er sich wahrscheinlich mehr zu Menschen hingezogen gefühlt.

Ich habe die spezielle Art von ihm stets geliebt. Er war ein ganz besonderes Original. Er machte Schränke auf und holte alles heraus. Wenn ich meine Blumen auf der Terrasse gegossen habe war er da und hat mit den Wassertropfen gespielt. Machte ich es mir auf dem Sofa bequem dann war er sofort da, legte sich auf mich und schnurrte ganz leise. Wollte ich dann mit ihm reden legte er mir eine Pfote direkt auf den Mund als wollte er sagen, sei jetzt ruhig. So konnte er endlos lange auf mir liegen. Das war unser regelmäßiges Ritual, das wir beide gemeinsam genossen haben.

Als später meine kleine Hündin Mia bei uns einzog, belagerten mich alle beiden. Aber Moritz wollte immer der Erste sein. Er hörte auf mich wie ein Hund und hat sich sogar mit mir unterhalten. Wirklich! In 2016 habe ich Mia verloren. Ihr Verlust schmerzte mich unglaublich. Nun habe ich auch noch Moritz verloren. Beide waren einzigartig. Nein! Jedes meiner Tierchen war einzigartig und bleibt für immer in meinem Herzen. Und ich vermisse sie sehr. Auf dem Singener Tierfriedhof haben sie ihre letzte Ruhe gefunden und wenn ich sie dort besuche, bin ich ihnen fast so nah wie früher im Leben.

MIA
geboren 25.12.09 - gestorben 06.03.16
MORITZ
geboren 23.03.03 - gestorben 25.10.17


Christa S.

MICKY

Mai/Juni 1997 - 3. Februar 2019

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Im August ‘97 bist du liebe Micky zu uns gekommen und hast ab diesem Augenblick unser aller Herz gewonnen.

Mit gerade mal 4 Monaten hast du uns deine ersten Talente gezeigt, wie du z. B. die Türen öffnen kannst. Sogar als man sich mal ausgeschlossen hat, war auf dich Verlass.

Etwa 1 Jahr später mussten wir dich aufgrund eines Umzuges an eine stark befahrene Strasse schweren Herzens an unsere Bekannten mit einem großen Hof abgeben. Es fiel uns sehr schwer und wir haben dabei sehr viele Tränen vergossen.

Da du dich die ersten 2 Wochen nur versteckt hattest und aus dem Versteck nur rausgekommen bist, wenn wir zu Besuch da waren, haben wir uns entschieden dich wieder zurück zu nehmen,
..und das war die allerbeste Entscheidung für uns alle!

Ab diesem Moment hast du uns deine Überlebenskünste gezeigt, sogar als Begleiter zur Bushaltestelle oder auch zum nächsten Supermarkt.

Über 21 1/2 Jahre haben wir uns gegenseitig begleitet, einige Tiefen, Höhen und sehr viele schöne Momente miteinander erlebt.

Deine Neugier, Liebe und Tapferkeit waren so bewundernswert. Obwohl du die letzte Zeit leider nichts mehr gehört und mit noch ein paar weiteren altersbedingten Themen zu tun hattest, hat es dich nicht davon abgehalten, weiterhin sehr neugierig und lebensfroh zu bleiben und uns weiter so viel Liebe und Kraft zu schenken. Voller Liebe konntest du es kaum erwarten, bis man sich irgendwo hingesetzt hatte, damit du dich schnurrend dazu kuscheln konntest.

Lieber Herrgott, vielen Dank, dass du uns eine so lange und sehr schöne Zeit mit unserem geliebten Familienmitglied Micky geschenkt hast.

Liebe Micky vielen Dank für alles, jeden einzelnen Moment und jedes einzelne Lächeln, welches du uns ins Gesicht gezaubert hast.



Ruhe in Frieden mein Schatz und genieße das ewige Leben im Himmel.

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